Meditieren im Alltag

Es ist nicht so wichtig WAS wir tun, sondern WIE wir es tun.

Wann immer wir etwas tun, und wir tun eigentlich ständig etwas, sollten wir immer wieder darauf achten wie wir etwas tun. Tun wir es liebevoll? Sind wir in Gedanken bei der Sache? Tun wir etwas mechanisch, aus Gewohnheit? Denken wir eigentlich darüber nach was wir gerade tun? Wo sind unsere Gedanken während wir etwas tun?

Immer wieder nehme ich mir vor regelmässig zu meditieren. Das klappt manchmal ein paar Tage lang, dann vergess ich es wieder. Mal hab ich keine Zeit dazu, mal fehlt mir die Ruhe dafür. Sich hinsetzen und sich in sich selbst versenken, erfordert Übung und Geduld. Vor allem anfangs fällt es schwer. Mittlerweile meditiere ich sehr gerne, ganz einfach weil es mich zu mir selbst bringt und mir gut tut.

Beim heutigen Meditieren kam mir dann wieder einmal der Gedanke, dass man sich ja eigentlich gar nicht die Zeit nehmen muss um sich zu setzen und ruhig zu werden. Man kann die Meditation ebenso gut in den Alltag übernehmen. Denn immer dann wenn man etwas tut und dies mit aller Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt, ist das eine Art Meditation. Tun wir es dann auch noch in Liebe, dann ist es sowieso perfekt. Egal, ob wir Geschirr spülen, zur Arbeit gehen, einkaufen, Musik hören, oder einfach nur die Katze streicheln. Alles kann zur Meditation werden. Tun wir etwas mit Liebe und Aufmerksamkeit, dann sind wir ganz bei uns.

Alles Liebe und viel Spaß beim Meditieren im Alltag.

Ein Gedanke zu „Meditieren im Alltag“

  1. Ein sehr schöner Gedanke. Mit Aufmerksamkeit hat man mehr vom Leben. Vergangenheit und Zukunft halten meistens irgendwelche Sorgen bereit. Im Hier und Jetzt ist ohne diese Belastungen vieles einfacher. Ich versuche, mir das immer wieder klar zu machen. Danke für den schönen Artikel 🙂

Schreibe einen Kommentar